Dein Start mit GEO: Dein Unternehmen sichtbarer in der KI-Welt machen

Wer etwas bei Google sucht, bekommt immer öfter direkt eine fertige Antwort – meistens von einer KI zusammengefasst. Die klassischen Links siehst du erst darunter. Genau hier kommt Generative Engine Optimization (GEO) ins Spiel, wenn man auch da auftauchen möchte. GEO ist wie SEO 2.0: Wir optimieren Inhalte nicht mehr nur für Suchmaschinen, sondern für KI-gestützte Antwortmaschinen. Und weisst du, was das Beste daran ist? Eure Website wird dadurch schneller fertig, ist einzigartiger und lässt sich viel flexibler anpassen. Wir erklären dir hier, wie das ganze funktioniert.

Samuel Rhyner 14. Januar 2026 | Lesezeit: ca. 6 min

Was ist Generative Engine Optimization überhaupt?

GEO ist wie SEO 2.0: Wir optimieren Inhalte nicht mehr nur für Suchmaschinen, sondern für KI-gestützte Antwortmaschinen wie Googles „Search Generative Experience", Perplexity oder ChatGPT (Web-Suche). Das Ziel: Diese KI-Systeme sollen unsere Inhalte gut verstehen, zusammenfassen und als Antwort vorschlagen können.

Statt nur auf einzelne Keywords zu schauen, bewertet eine KI:

  1. den Kontext einer Frage

  2. die Qualität und Verständlichkeit des Textes

  3. ob der Inhalt wirklich hilft

Die KI-Modelle sind so clever, dass sie die Suchintention der Nutzer:innen genau analysiert und dann auch wirklich nur nützliche Informationen und Inhalte anzeigt.

Der "Shift"

Bei klassischer SEO fragten wir: „Wie komme ich bei Google auf Seite 1 an die erste Stelle?“ Bei GEO ändert sich das. Wir müssen uns nun fragen: „Wie werde ich zur besten, vertrauenswürdigen Antwort, die eine KI für ihre Nutzer:innen zitieren möchte?“

GEO vs. SEO: Was ändert sich – und was bleibt?

Es gibt Strategien, die unverändert bleiben:

  • Keywords: Die sind weiterhin relevant, aber natürlicher formuliert („Frage in ganzen Sätzen“ statt „Keyword aneinanderreihen“).

  • Technische Basis: Dinge wie Ladezeit, saubere Struktur und mobile Optimierung bleiben Pflicht.

  • Gute und relevante Inhalte: Das war schon immer entscheidend.

Was nun bei GEO immer stärker zählt:

  • Suchintention verstehen: Welche Frage steckt wirklich hinter einer Anfrage? „GEO einfach erklärt“ ist zum Beispiel eher ein Einstiegswunsch als ein 50-seitiges Whitepaper.

  • E-E-A-T: Das Konzept von Google (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness):

  • Echte Erfahrungen zeigen

  • Fachwissen beweisen

  • Autorität in einem Thema oder einer Domäne aufbauen

  • Vertrauen schaffen (klare Infos, Transparenz, keine Clickbait-Fallen
    → werden immer besser entlarvt)

  • Lesbarkeit für Menschen UND KI: klare Überschriften, kurze Absätze, Listen, verständliche Sprache.

Die Konsequenz daraus bedeutet, dass der Inhalt sehr wichtig wird und entsprechend aufwändig produziert werden muss.

Wir bei Code Crush sehen GEO darum mehr als Weiterentwicklung, nicht als "neue Technologie": weniger Tricks, mehr ehrliche, hilfreiche Inhalte. Das passt eigentlich auch ganz gut zu unserer Vision: So wie wir nur noch gut gelaunte Webprojekte möchten, möchten wir das auch in der Suche.

Pragmatisch mit GEO starten

Du musst nicht morgen dein gesamtes Marketing auf den Kopf stellen. Ein einfacher Einstieg mit grosser Wirkung sieht zum Beispiel so aus:

1. Publiziere Inhalte auf deiner Webseite

Falls du das noch nicht tust, solltest du auf deiner Website einen Bereich für neue Inhalte haben. Das können auch einzelne Seiten sein – idealerweise aber einen Blog oder einen "Knowledge"-Teil.

2. Inhalte für echte Fragen schreiben

Überlege bei jedem Artikel:

  • Welche konkrete Frage beantwortet dieser Text?

  • Würde eine KI diesen Text guten Gewissens zitieren?

Hilfreich sind:

  • "How-to"-Formate (z. B. „Wie KMU GEO sinnvoll nutzen können“)

  • FAQ-Bereiche: mit klaren, kurzen Antworten

  • Beispiele und Vergleiche, die abstrakte Begriffe greifbar machen

3. Klar strukturieren – für Lesende und KI

  • Pro Seite eine klare Hauptidee

  • Aussagekräftige und einfache Überschriften

  • Listen und Text-Formatierungen für wichtige Punkte

  • Kurze, gut lesbare Absätze (wie dieser hier – keine Textwüste)

4. Expertise sichtbar machen (E-E-A-T)

  • Autor:innen mit kurzer Bio vorstellen

  • Eigene Erfahrungen einbauen („Was hat bei uns in Chur funktioniert?“)

  • Auf vertrauenswürdige Quellen verlinken

  • Keine leeren Versprechen, sondern nachvollziehbare Tipps geben

So signalisierst du: Hier schreiben Menschen, die wissen, was sie tun.

Warum GEO gerade jetzt spannend ist

GEO ist kein Hype-Begriff für Konferenzen, sondern eine echte Chance, besonders für kleinere Unternehmen, Agenturen und Organisationen, die nah an ihren Kund:innen sind.

Welche Vorteile bringt GEO konkret?

  1. Mehr Sichtbarkeit in KI-Antworten: Wer seine Inhalte klar, hilfreich und gut strukturiert anbietet, hat bessere Chancen, direkt in KI-Zusammenfassungen zu landen.

  2. Bessere Nutzererfahrung: Inhalte, die GEO-tauglich sind, sind automatisch angenehmer zu lesen. Weniger Marketing-Blabla, mehr Klartext.

  3. Zukunftssicherheit: Je stärker KI-Suchen und Assistenten zum Alltag gehören, desto wichtiger wird GEO. Wer jetzt beginnt, baut sich einen Vorsprung auf.

Was heisst das für Code Crush?

Wir begleiten Kund:innen nicht nur mit technisch sauberen Websites, sondern auch mit strategischen Inhalten, die sich in dieser neuen Suchwelt wohlfühlen: eben gut gelaunte Webprojekte, die auch von KI gern empfohlen werden.

GEO in der Praxis: Kleine Anpassungen, grosse Wirkung

GEO klingt nach Zukunftstechnologie, lässt sich aber überraschend bodenständig umsetzen. Du hast bereits Inhalte auf deiner Website? Perfekt, hier ein paar konkrete Ansätze, mit denen du sie GEO-tauglich machst:

  • Bestehende Blogartikel darauf prüfen:

    • Beantworten sie eine klare Frage?

    • Gibt es eine kurze, prägnante Zusammenfassung?

  • Inhalte ergänzen um:

    • FAQ-Abschnitte

    • konkrete Beispiele aus Projekten

    • klare Zwischenüberschriften, die auch als eigenständige Fragen taugen

  • Medien mixen:

    • Ein kurzes Video, eine Grafik oder ein Screenshot kann komplexe Inhalte vereinfachen und hilft KI-Systemen, den Kontext besser zu verstehen.

So wird GEO kein Mammut-Projekt, sondern ein laufender Verbesserungsprozess – Schritt für Schritt, immer mit dem Fokus auf echten Mehrwert für die Nutzer:innen.

Fazit

Generative Engine Optimization ist im Kern nichts anderes als ein Versprechen: Wir erstellen relevante Inhalte, die Menschen wirklich helfen und dadurch auch von KI-Suchsystemen bevorzugt werden. Wer heute anfängt, seine Texte klar, strukturiert und nutzerorientiert aufzubauen, macht sein digitales Angebot fit für eine Zukunft, in der Suchergebnisse immer mehr von generativen Modellen geprägt werden. Und genau dort sehen wir unseren Job bei Code Crush: gut gelaunte Webprojekte, die von Menschen und Maschinen gleichermassen gern gefunden werden.

Foto von Growtika auf Unsplash

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