Website-Funnels – perfekte Begleiter für dein Social Media Marketing

Im Social Media Marketing geht es darum, den richtigen Leuten die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit zu zeigen. Anhand digitaler Spuren, die Menschen auf sozialen Netzwerken hinterlassen, werden potentielle Kunden identifiziert & entlang eines Website-Funnels (= Trichter) bis zum effektiven Käufer weiterentwickelt. Dieser Trichter sollte weitergehen, wenn ein User auf unserer Website surft. Eine Erklärung – inklusive Gedankenexperiment in drei Schritten – von Samuel Rhyner der Code Crush GmbH.

 

Kurz vorab:

Steckbrief «Wheely»

Um auf einfach Art und Weise zu erklären, was ein Website-Funnel ist, verwende ich in diesem Artikel als Beispiel den fiktiven Velohändler «Wheely». Bei «Wheely» läuft das Geschäft relativ gut. Die Besitzer sind sich jedoch sicher, dass noch Luft nach oben besteht. Den grössten Umsatz wirft der Verkauf von Fahrrädern ab, deshalb ist das «Wheelys» Kerngeschäft.

«Wheely» hat zwar ein kleines Budget für Marketing-Angelegenheiten, könnte sich jedoch niemals leisten, eine/n Social Media Manager/in einzustellen. Seit ein paar Monaten hat man ausserdem eine Facebook-Seite mit knapp 150 Followern – «schliesslich hat jeder heute Facebook». Die Website von «Wheely» ist online und erhält monatlich auch ein paar Klicks, ist jedoch lediglich mit den Öffnungszeiten, Kontaktangaben und einer Wegbeschreibung versehen. Die Teamseite ist veraltet – das und anderes «Digitales» geht im Alltag unter.

Kurz: Das Geschäft von «Wheely» läuft solide und lebt von Mund-zu-Mund-Propaganda. Doch stagnieren die Verkaufszahlen und die Konkurrenz wird härter. Es fehlt das Knowhow für Marketing, besonders im digitalen Bereich. Man will nun einen Schritt nach vorne machen – und engagiert leeway und Code Crush für eine Social Media Kampagne mit einem Funnel, der auf der Website weiter geht.

Schritt 1 – Die Social Media Kampagne

Konsumenten bewegen sich auf Social Media – und zwar täglich und ganz natürlich im Alltag (nach dem Aufwachen, im Tram, in der Pause etc.). Und Menschen folgen Unternehmen und Marken-Botschaftern, die sie gerne haben. Daraus ergibt sich eine grundsätzliche Fan-Basis. Interessant wird es, wenn die kommunikative Reichweite mit Werbung auf Social Media vergrössert wird! Wer eine grosse Reichweite hat, erreicht automatisch auch mehr potentielle Käufer, insbesondere bei zielgerichteten Social Ads.

«Wheely» kann sich keine Marketing-Abteilung leisten, also lagern sie das aus. leeway wird beauftragt, die neue Kunden auf Social Media zu erreichen und die Fan-Basis zu vergrössern. Also erarbeiten die Jungs von leeway mit den Mitarbeitern von «Wheely» eine Social Media– und Content-Strategie. Dazu gehört auch eine Kampagne, welche auf Social Media die neuen Herbst-Bikes bewerben soll.

Nun verkauft «Wheely» aber nicht nur eine Art von Herbstvelo, sondern deckt verschiedene Bike-Zielgruppen ab: Es gibt City-Bikes, Mountainbikes, E-Bikes, Jugendbikes, Tandems, Falträder, Damenvelos und so weiter und so fort. Für jede einzelen Kategorie eine separate Kampagne zu fahren, wäre das für «Wheely» zu kostspielig. Es braucht eine andere Lösung.

Schritt 2 – Der Website Funnel

Die Kampagne von unserem fiktiven Velohändler «Wheely» spricht also eine breite Masse an Velo-Interessierten Menschen an. Die Spezifizierung nach konkreten Velo-Typ soll erst auf der Website passieren. Was also, wenn jemand auf die Anzeige klickt? Hier kommt der Website-Funnel ins Spiel.

Funnel bedeutet übersetzt Trichter und kann auf einer Website eingesetzt werden, um die Bedürfnisse der potentiellen Kunden auf eine ansprechende Art und Weise abzuholen – und um Interessierten nur die Informationen zu zeigen, die ihnen einen konkreten Mehrwert bieten. Der User landet also auf einer «Landingpage» mit interaktiven Fragebogen.

Der Funnel kann je nach Thema beliebig tief sein. Je detaillierter der Funnel aufgesetzt ist, desto genauer können die Bedürfnisse abgeholt werden. Wenn man den User und seine Absicht kennt, muss aus den gewonnen Daten eine «Conversion» provoziert werden. Bei «Wheely» könnte z. B. per einem Knopfdruck gleich eine Offertanfrage für das entsprechende Velo per Mail abgesetzt werden. Oder der Produktekatalog (wenn vorhanden) wird gerade richtig gefiltert und sortiert. Oder… – es gibt so viele Anwendungsmöglichkeiten.

Um noch besser darzustellen, was ein Funnel ist – und wie dieser im Beispiel von «Wheely» funktionieren könnte, habe ich dir eine Demo vorbereitet.

Demo zu finden unter https://demo.codecrush.ch/wheely

Schritt 3 – Verfeinern und optimieren

Kampagne und Funnel sind nun also aufgesetzt. Natürlich schnellen die Verkäufe nicht sofort in astronomische Höhen. Doch wird damit nicht nur die User Experience verbessert und die Vermarktung der Produkte effektiver – über Zeit werden zudem viele wertvolle Insights gewonnen. So lässt sich mit einem Funnel sehr gut erkennen, welche Produkte gefragt sind und was für Menschen danach suchen. Dadurch können die Kampagnen-Zielgruppe laufend verfeinert und optimiert werden – was das Marketing immer kosteneffizienter und im Endeffekt lukrativer macht. Gerne liefert dir Code Crush mit fortschrittlichen Analyse-Methoden einen Zwischenrapport, auf dem du siehst, wie gut deine Kampagne läuft und konvertiert.

Fazit

Eine Social Media Kampagne im Zusammenhang mit einem Funnel auf der Website zu fahren macht viel Sinn, insbesondere bei Produkten, die eine breite Masse ansprechen. Website-Funnels sind ausserdem leicht anzupassen und je nach Interesse des Kunden kann anders reagiert werden. Was ich hier noch auf den Weg geben möchte: «Done is better than perfect», oder «Probieren geht über Studieren»! Man darf nie vergessen, dass Marketingausgaben unter dem Strich mehr einbringen sollen, als was sie dich kosten (Return on Investment). Genau darauf arbeiten wir hin – mit leeway und code crush als Partner im Team!

Dir geht es ähnlich wie «Wheely». Wir helfen gern!

Wieso auch du Content Marketing brauchst

Ein moderner Begriff der immer wieder auftaucht: Content Marketing. Wieso brauche ich das? Das haben sich schon viele gefragt und das fragst du dich vielleicht auch? Dieser Blogpost soll zusammenfassen und erklären, wieso es als Unternehmen sinnvoll ist einen Teil seiner Werbeaufwände in Content Marketing zu investieren. Am Ende des Posts findest du eine Liste mit möglichen Ideen, für deine Strategie.

 

Was ist Content Marketing genau?

Als Unternehmen bietet man ein Produkt oder eine Dienstleistung an. Diese wird von zahlreichen Kunden gekauft/in Anspruch genommen und so verdient das Unternehmen Geld. Das ist uns allen klar. Dennoch ist ein ständiges Thema präsent: Wie komme ich an neue Kunden? Viele schalten Werbung. Auf Social Media, auf Google, in Zeitungen, Out of Home, in Magazinen, auf Flyern – die Liste ist unendlich.

In unserer Welt, in der das Internet immer mehr Relevanz einnimmt und es schon lange zur Nummer 1 der Informationsquellen mutiert ist, muss man präsent sein. Sprich, man muss alles dafür tun, im Internet gefunden zu werden. Eine Möglichkeit ist, die eigene Webseite für Suchmaschinen zu optimieren. Sieh dir dazu den Blogbeitrag «SEO Check: Was ist zu beachten?» an. Dort wird nämlich unter anderem beschrieben, wie unglaublich wichtig der Inhalt auf der Webseite ist.

Die Luzerner Digitalagentur «Netnode» hat in ihrem Blog Content Marketing wie folgt definiert: «Mit interessanten Inhalten wie zum Beispiel Blogbeiträge, E-Books, Videos, Infografiken, etc. neue potentielle Kunden anziehen. Es definiert sich als „Fütterung“ (Nurturing) Ihrer definierten Personas, welche sich für Produkte oder Dienstleistungen aus Ihrem Angebot interessieren und dazu Fragen beantwortet haben möchten.»

Um es auch anders zu erklären: Der suchende Kunde will vor seinem potentiellen Kauf Kompetenz sehen. Er möchte wissen, gibt mir diese Firma und ihr Produkt/Dienstleistung einen Mehrwert? Wo werde auch ich wachsen? Diese Fragen kann man sehr gut im geeigneten Content abbilden. Wenn der Kunde deine Videos schaut/deinen Blogposts liest/deine E-Books liest ist er wahrscheinlich interessiert an deiner Dienstleistung. Danach gilt es, geschickt eine Überleitung zur eigenen Dienstleistungen zu machen und  der nächste Kunde zu gewinnen. Leuchtet ein, oder?

Das Ziel beim Content Marketing darf nicht vergessen werden: Damit will man Leads generieren, Reichweite erhöhen und die Webseite für Suchen zu optimieren. Weiterführend kann man das eigene Unternehmen oder die eigene Marke auch besser positionieren.

Unterkategorie B2B

Im B2B Geschäft stellt das Content Marketing einen Spezialfall dar. Da es B2B meist eine grosse Auswahl an ähnlichen Dienstleistern gibt (z.B. Marketing, Baugeschäfte, Druck, ect.), ist die Unterscheidung meist schwierig. Business-Kunden wollen einen Experten suchen. Einen Profi auf ihrem Gebiet, wo sie ein Problem sehen. Mit Content Marketing kann Kompetenz und Wissen präsentiert werden. Es ist auch spannend, die Menschen dahinter kennen zu lernen.

 

Die Strategie

Eines vorweg:

Jedes erfolgreiche Content Marketing folgt einer Strategie!

Eine Strategie wird benötigt um die übergeordneten Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. In einem grösseren Unternehmen ist es auch wichtig, dass die Content Strategie mit den gesamtheitlichen Marketing-Massnahmen Hand in Hand geht. Beispiel: eine Broschüre soll eine Online-Massnahme unterstützen und handkehrum soll online auf die Broschüre (z. B. als PDF) verwiesen werden.

Ganz allgemein definiert die Strategie folgende Punkte:

– Was interessiert meine B2B- / B2C-Kunden?
– Wer sind meine Kunden?
– Welche Ziele werden mit der Content Marketing Strategie verfolgt?
– Wo liegen unsere Kompetenzen (um nicht gerade das Firmen-Geheimnis preiszugeben)?
– Welche Content-Formen werden von der Zielgruppe konsumiert.
– Welche Probleme wälzen meine Kunden, die von mir gelöst werden können?

Voraussetzungen

Um ins Content Marketing einzusteigen sind verschiedene Faktoren zu beachten. Die folgenden Punkte sollten als Minimum gelten:

Sind Ressourcen für Content Marketing verfügbar?
Es ist sehr Zeitaufwändig, erfolgreiches Content Marketing zu betreiben. Der Content will sorgfältig produziert werden, was schnell viel zeitliche Ressourcen von Mitarbeitern kosten kann.

Ist die Webseite auf aktuellem Stand?
Viele Varianten von Content Marketing laufen über die Webseite. Dabei ist es wichtig, als «Abfüller» von Inhalten sich nicht mit Programmier-Code herumschlagen zu müssen. Daher sollte die eigene Webseite ein sogenanntes CMS (Content Management System) haben, mit dem es ein Kinderspiel ist die Webseite mit Inhalten zu versorgen.

Langfristige Planung
Content Marketing lebt, wenn es langfristig angesetzt wird. Mit der Zeit werden Kunden aufmerksam und verfolgen den Output. Wenn das Content Marketing nach zwei Blogposts nicht läuft darf man auf keinen Fall aufgeben! Es ist vielfach auch ein Try-and-Error.


Du bist dir nicht sicher oder du weisst bereits, dass deine Webseite nicht auf dem neuesten Stand ist? Gute Neuigkeiten! Ich frische dir gerne dein Gesicht im Internet auf. Schau doch bei meinem Angebot Webseiten vorbei und schreibe mir eine Mail!


 

Der Content

Viele Unternehmen scheitern beim Inhalt. Für Content Marketing mit einer Strategie braucht es auch Inhalte. Meistens wollen diese aufwändig recherchiert, konzipiert und produziert werden. Eine der Herausforderungen an welcher fast jede Firma scheitert sind die journalistischen Ressourcen um laufend guten Content zu produzieren.

Nur wenn der Content richtig gut ist löst er auch Leads (z.B. Käufe) aus.

Bei fortgeschrittenem Content Marketing ist nicht nur die Erstellung des Inhaltes ein Problem. Der bereits produzierte Inhalt muss ständig updated werden, um diesen aktuell zu halten. Es gibt nichts schlimmeres als veralteten Content als «aktuell» zu präsentieren. Das ist inkompetent.

Content Formen

Es gibt 1000 Wege, wie man den Content präsentieren kann. Die Formen sind so unterschiedlich wie der Inhalt an sich. Natürlich gibt es aber bewährte Formate, welche sich besser eigenen. Es ist auch ganz wichtig diese Frage mit der Content Strategie abzugleichen, da z.B. Podcasts nicht alle Zielgruppen hören.

Text

– Blogbeiträge
– Pressemitteilungen
– E-Books
– Papers (PDFs die man herunterladen kann, auch White Paper genannt)
– Case Studies (einen Einzelfall portraitieren)
– Checklisten
– Social Media Posts

Bild

– Normale Bilder (z.B. Behind the Scenes)
– Infografiken
– Animationen / GIFs
– Slideshows

Video

– Imagevideo
– Live-Videos
– Produktvideos
– Animationen
– How-To (Anleitungen)
– Webinare

Audio

– Podcasts
– Blogcasts (Blogpost vorlesen)

 

Darum brauchst auch du Content Marketing:

Mit Content Marketing zeigst du Kompetenz, Wissen und baust dir das Vertrauen deiner Kundschaft auf. Massgeschneiderte Inhalte bewirken beim Kunde, dass er deine Dienstleistung / dein Produkt einkauft. Also, auch du brauchst Content Marketing!

Ganz ehrlich? Da hört es noch nicht auf. In einem weiteren Post werde ich auf das Monitoring und die Konsequenzen eingehen. Bleib gespannt!


Brauchst du eine Webseite, welche für Content Marketing bereit ist? Ich konzipiere, designe und setze diese gerne für dich um! Schreibe mir doch ein paar Zeilen über dich und dein Projekt!

SEO Check: Was ist zu beachten?

Wer eine Webseite betreibt, kennt diese Abkürzung bestimmt: SEO. Diese drei Buchstaben stehen für «Search Engine Optimization» was auf Deutsch mit Suchmaschinenoptimierung übersetzt werden kann. Heute machen wir den SEO Check! Was gibt es aktuelles und Neues im SEO Universum? Um die eigene Webseite für Suchmaschinen zu optimieren, gibt es verschiedene Techniken, die ich in diesem Post gerne vorstelle.

 

Wie alles begann

Machen wir einen kurzen Ausflug in die Vergangenheit (von Google). Vor langer Zeit an der Universität von Stanford studierten Larry Page und Sergei Brin. Sie verbrachten beide viel Zeit damit, die wissenschaftlichen Paper zu lesen. Beiden fällt immer wieder auf: Viele Paper verweisen immer auf «berühmte» Paper wie z. B. die Relativitätstheorie von Einstein. Sie erkannten, dass diese Referenzen wie eine «Stimme» fungierten. Je mehr solcher Stimmen ein Paper hatte, desto wichtiger muss es sein. Larry und Sergei schmiedeten einen Plan: Sie wollen jedes Paper downloaden, diese nach den «Stimmen» analysieren und konnten dann eine Rangliste aller Papers erstellen, mit dem Wichtigsten zuerst.

Als zu jener Zeit das Internet langsam aufkam, erkannten sie Ähnlichkeiten mit den Papers. Auch da gab es «Links» von Seite zu Seite, die wie als Stimme in einer Rangliste fungierten könnten. Also nahmen sie sich vor, das gesamte Internet herunterzuladen (crawlen; nach und nach/nicht das ganze auf einmal) und auch eine Rangliste herzustellen. Wenn man jetzt nach einem Begriff sucht, so kann man alle Seiten mit dem Suchwort auflisten und nach ihrem Rang sortieren.

Und heute?

Im Grunde funktioniert Google ähnlich wie zuvor. Nur gibt es noch viel mehr Faktoren, welche das Ranking beeinflussen. Dazu gehört zum Beispiel die Geschwindigkeit der Webseite, Aktualität oder eine optimierte Darstellung für Smartphones.

 

Der BOT von Google

«Also wie geht das, Google hat das ganze Internet heruntergeladen?». Faktisch, ja. Der Googlebot (Bot ist Kurzform von Roboter) indexiert täglich mehrere Milliarden Webseiten – teilweise mehrmals am Tag – um die Suchresultate von Google aktuell zu halten und zu verbessern. Im Unterschied zu einem User lädt der Bot keine Bilder und keine Videos herunter. Damit spart der Bot zum einen viel Internetbandbreite und zum anderen suchen wir ja auch nach Text (die Google Bilder Suche ist noch mal ein anderes Thema – zu einem späteren Zeitpunkt). Also scannt der Bot auf jeder Webseite die Texte und merkt sich die markanten Wörter und Phrasen. Daher kommt auch die Thematik mit den «Schlüsselwörter» oder «Keyphrases». Bei SEO ist das Suchen der richtigen Schlüsselwörter essenziell!

Nebst dem reinen Text ist für den Googlebot auch die Seitenstruktur sowie der Aufbau wichtig. Webseiten nehmen wir meist als schöne Seiten wahr, welche mit durchzogenem Design Inhalte präsentieren. Wenn du einmal bei einer Webseite in Chrome und Firefox «Ctrl» + «U» / «Cmd» + «U» drückst, so wird dir eine Textwüste präsentiert. Das nennt sich Quelltext und so sieht die schöne Webseite für den Computer aus. Im Quellcode der Seite erkennst du ganz viele solcher ‘<div></div>’-Paare, auch Tags genannt. Diese gibt es mit den unterschiedlichsten Texten. Diese Tags geben dem Inhalt Struktur und verleihen dem Text auch Gewicht.

Beispiel Überschriften

Ob du jetzt im Quellcode suchst oder es mir einfach glaubst: Der wichtigste Titel auf der Webseite wird in einem ‘<h1>…</h1>’-Tag stehen. Dieser Tag ‘h1’ steht als Abkürzung für ‘Heading 1’ und signalisiert dem Googlebot, dass dies die wichtigste Überschrift auf der ganzen Seite ist (Achtung, damit ist nicht die ganze Webseite sondern nur die aktuell offene Seite gemeint). Bei dieser Überschrift ist wichtig, dass sie das Keyword beinhaltet, welches du auch für die Seite haben möchtest. Wenn es aber zwei ‘h1’-Überschriften gibt, so ist der Googlebot verwirrt und wertet deine Webseite schlechter (einer von tausenden Faktoren).

Von diesen technischen Finessen gibt es ganz viele! Webseiten aus meiner Werkstatt sind diesbezüglich stets up to date und halten alle bekannten Regeln ein, um dem Googlebot einen Gaumenschmaus zu servieren! Ich programmiere auch deine Webseite!

Sieh dir mein Angebot an!

Wenn du dich für den Googlebot interessierst, so kannst du dir diesen guten Artikel zu Gemüte führen.

 

On-Page und Off-Page SEO

Es geht weiter im SEO Check: Wie oben schon erwähnt, fungieren Links als Stimmen aus dem Internet. Wir haben auch schon erfahren, dass wir die Texte und Struktur der Webseite optimieren müssen, damit sie einfach und logisch indexiert werden kann. An diesem Punkt trennt sich das Feld von SEO in zwei Teile: On-Page SEO und Off-Page SEO.

On-Page SEO

In dieses Feld von SEO gehört alles, worauf ich als Webseitenbetreiber zu 100% Einfluss habe. Dazu gehört, dass ich die Webseiten-Texte optimiere, die Geschwindigkeit optimiere und dass ich jede Seite mit Meta-Tags ausstatte. Meta-Tags? Genau, das sind Informationen, welche dir als Webseitenbetrachter nicht angezeigt werden, jedoch dem Googlebot schon. Bei den Meta-Tags ins Detail zu gehen sprengt diesen Ramen, jedoch sei gesagt, wenn man mit WordPress arbeitet, so kann man auf sehr gute Plugins zurückgreifen, welche einem das SEO bedeutend einfacher machen.

Off-Page SEO

Spannend wird es beim Off-Page SEO. Darauf hat man nur bedingt Einfluss. Wenn eine andere Seite (z.B. 20 Minuten) deine Webseite verlinkt erkennt das Google, sobald der Googlebot die Seite von 20 Minuten indexiert. Nun ist es im Internet nicht wie in einer Demokratie, dass jede Seite eine gleichberechtigte Stimme hat. Dieser Voting-Prozess ist kompliziert und teilweise auch verwirrend. Er funktioniert im Grunde so: Wenn eine Seite eine andere verlinkt ist das eine Stimme. Wenn aber eine «wichtige» Seite eine «unwichtige» Seite verlinkt, wird die «unwichtige» Seite wichtiger. Wenn eine «unwichtige» Seite eine «wichtige» Seite verlinkt, wird diese etwas wichtiger. Diesem Vorgang sagt man «Link Juice». Diese Querlinks (auch Backlinks genannt) sind wichtig für die Ranking-Position. Darum wollen viele Webseitenbetreiber einen Bericht in einer Zeitung mit einem Link – weil das sehr lukrativ für das Ranking sein kann.

Wenn die New York Times eine kleine Webseite verlinkt, so ist das für Google 10’000 Mal mehr Wert, als Links von 10’000 kleinen Webseiten. Das Bedeutet, dass z. B. die New York Times sehr viel «Link Juice» verteilt.

Off-Page SEO wird mit den Sozialen Medien immer wichtiger. Einen Post auf Twitter mit dem Link zu deiner Webseite ist das eine, das generiert höchstens Traffic. Doch wichtiger ist, dass der Link in Bios und Status geschrieben werden. Wer die eigene Webseite in der Profilbeschreibung einfügt, hat einen weiteren Off-Page Link erzeugt.

 

Die Ranking-Faktoren von Google

Im Internet gibt es zwei Lager. Auf der einen Seite sind die Suchmaschinen-Programmierer, welche ihre Algorithmen konstant anpassen um ihren Nutzern immer bessere Resultate anbieten zu können. Die andere Seite sind wir, die Programmierer und Optimierer von Webseiten, die das Ziel haben, ein möglichst hohes Ranking zu erzielen. Es wäre nicht schwierig eine Seite zu optimieren, wenn Google uns einfach eine Checkliste mit allen Punkten zur Verfügung stellt, die erfüllt sein müssen. Leider Fehlanzeige.

Es gibt viele Artikel und Blogposts im Internet, welche die Rankingfaktoren von Google versuchen herauszufinden. Es gibt Theorien, dass Google über 200 Rankingfaktoren hat, welcher jeder mit bis zu 50 Variationen und Nuancen weiterer Spielraum ermöglicht. Andere denken, es sind über 10’000 Faktoren, nach welchem Google deine Seite bewertet.

Natürlich hat die Branche nicht einfach aufgegeben und gesagt, das Spiel ist chancenlos. Durch die kollektive Erfahrung aus dem Internet sind durchaus einige (massgebliche) Faktoren bekannt. Doch letztendlich kann man nicht jeden Faktor ausfindig machen. SEO hat eben immer etwas mit Spekulation zu tun.

Ich gebe mir Mühe, stets auf dem aktuellen Stand des Wissens zu sein. Ich informiere mich regelmässig auf führenden Plattformen im Internet um meine Webseiten den neusten Erkenntnissen anzupassen. Auch für deine Webseite! Und auf Wunsch mache ich den SEO Check auch bei dir.

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Eine veraltete Webseite ist keine Webseite

Jetzt kommen wir zum Momentan wichtigsten Faktor: Content. Moderne Suchmaschinenoptimierung basiert auf Inhalten. Eventuell hast du den Begriff «Content Marketing» auch schon gehört. Das ist eine Form davon. Und genau das mache ich mit diesem Blogpost hier. Die Suchmaschinen halten immer mehr Ausschau nach hochwertigem Content, welcher dem Suchenden einen echten Mehrwert bieten. Der Inhalt muss relevant und gut sein, damit er dieses Ziel erreicht.

Content-Qualität

Der Googlebot ist in der Lage, die Content-Qualität zu werten. Also er bestimmt, wie hochwertig der Inhalt ist, wie nützlich für den Suchenden und ob es Links zu (guten und autorisierten) weiteren Quellen gibt. Sogar die Grammatik, Formatierung und Rechtschreibung können in diese Bewertung einfliessen. Es gibt auch Stimmen im Internet, welche sagen dass Google sogar das Sprachniveau bewertet und je nach Suchenden und dessen Historie so die Resultate anpasst.

Content-Länge

Die Länge des Textes ist für Google relevant. Je länger der Text desto mehr Tiefe bietet er für ein Thema. Wie lange der Text genau sein muss, darüber streiten sich die Experten. Doch man kann als Faustregel sagen, mehr als 1000 Wörter sind gut. Kürzere je nach Form auch möglich.

Content-Update

Die Suchmaschinen bevorzugen Webseiten mit Inhalten, welche ständig aktualisiert werden. Dabei geht es nicht nur um neue Blog-Posts sondern auch um Korrekturen in alten Beiträgen. Das erkennt Google und weiss somit, dass der Seitenbetreiber seinem Inhalt Sorge trägt und diesen aktualisiert.

Relevanz

Der Inhalt muss Relevant zur Webseite sein. Zumindest die Begriffe und Keywords müssen zur Seite passen um besser gerankt zu werden. Wichtig: Die Seite dient einem Zweck (auch hier, mit der «Seite» ist die gerade offene Seite gemeint und nicht die ganze Webseite). Also nicht im gleichen Blogpost über SEO und Apfelsorten reden.

 

Das Erlebnis des Users

Auch für Google sehr relevant, wie sich die Nutzer auf der Seite wohlfühlen. Auch unter dem Begriff «User Experience» bekannt muss die Webseite möglichst für den Nutzer angenehm zu bedienen sein. Das geht vom Design, der Lesbarkeit bis zur Navigationsstruktur. Google will in den Suchresultaten keine Webseiten verlinken, welche die User gar nicht öffnen wollen. Daher muss auch darauf Augenmerk gelegt werden.

Ladezeiten

Ladezeiten mag ich gar nicht. Diese gilt es möglichst zu vermeiden. Wenn eine Webseite zu lange für den Ladevorgang hat, so wird sie bei Google schlechter gelistet. Dabei muss man die Bilder und Grafiken optimieren – klar. Doch auch unter der Haube muss man schauen, dass die Skripte und anderen Dateien korrekt geladen werden.

Multimedia

Multimedia ist sehr wichtig auf einer Webseite. Aber, beisst sich das nicht mit den Ladezeiten? Nein! Die multimedialen Inhalte bringen dem Nutzer einen echten Mehrwert und werten den Inhalt auf. Dabei ist es wichtig, dass der Nutzer den Inhalt anfordern kann und nicht davon überrumpelt wird (Stichwort: Autoplay). Sprich, der Nutzer soll ein Video präsentiert bekommen, jedoch selber «Play» klicken.

 

SEO Check, was jetzt?

SEO kann verwirrend sein. Und wir haben die Thematik sogar nur am Rande gestreift. Es gibt mittlerweile eine ganze Branche SEO-Experten, welche sich den ganzen Tag damit beschäftigen. Nebst den oben erwähnten Faktoren es gibt auch noch 9’980 weitere Faktoren zu entdecken. Eines sei aber versichert: Mit den Basics wie in diesem Artikel beschrieben erreicht man schon viel – bestimmt 90%! Wenn man als Geschäft aber auf SEO angewiesen ist (Beispiel: Onlineshop, Newsmagazin, Reiseveranstalter, ect.), so braucht man Experten, welche noch die letzten 10% rausholen um besser als die Konkurrenz zu sein.

Um dir abschliessend einen Überblick zu geben habe ich eine Rangliste erstellt. Somit kannst auch du deinen SEO Check für deine Webseite vornehmen:

1. Content / Inhalt

– Qualitativer Content
– Content mit Mehrwert
– Content-Länge
– Relevanz

2. User Experience

– Seite ist leicht zu bedienen
– Responsive auf alle Geräte
– Seite lädt schnell

3. Off-Page Links / Social Media

– Links auf anderen Webseiten / Newsplattformen (als Stimmen)
– Links auf Social Media-Profilen
– Links innerhalb der Webseite

4. Seitenstruktur

– Logische Seitenstruktur
– Der User findet sich zurecht

5. Programmierung & Umsetzung

– Die Webseite ist nach modernsten Erkenntnissen programmiert
– Seitenaufbau ist korrekt
– Meta-Tags sind gut

 

Ja, du hast richtig gesehen. Die Programmierung, welche ich als Dienstleistung verkaufe, ist am Schluss. Das ist nichts weiter wie ehrlich. Aber die Programmierung & Umsetzung hat auch grossen Einfluss auf die User Experience (Ladezeiten, Responsive, ect.), welche ja fast am Wichtigsten ist.

 

Also, wenn wir jetzt Punkt 1 beherzigen: Hast du etwas zu erzählen?

 


Gerne berate ich dich bei deiner Webseite und mache einen SEO Check. Auch wenn du eine komplett neue Webseite brauchst, konzipiere und setzte ich diese gerne für dich um. Bitte schreibe mir ein paar Zeilen!