Markengames und warum du auch eines brauchst…

Wie schon Jesse Schell in seinem Buch «The Art of Game Design» ausführlich beschrieben hat, liegt es in der Natur von uns Menschen, dass wir gerne spielen. Am liebsten in Gesellschaft und möglichst spannend, sodass wir alles um uns herum vergessen. Das kann auch im Unternehmensumfeld geschehen. Und wenn richtig gemacht, mit viel Erfolg.

Vorweg: Code Crush entwickelt massgeschneiderte Markengames an. Mehr dazu auf der Angebotsseite.

4 gute Gründe

Ein Markengame zu kreieren ist teurer und aufwändiger als einfach einen Flyer. Aber es ist dafür digital breit nutzbar und effizienter als herkömmliche Werbung. Mit einem Standard-Game (= Game ab der Stange) kann man gut einmal testen, wie das so ankommt. Wenn du merkst, deine Zielgruppe schätzt ein Game, dann kann man gut einen Schritt weiter gehen und ein spezifisches, 100%ig angepasstes Game in Angriff nehmen.

Doch wieso sollst du für deine Firma ein Game entwickeln (lassen)?

Bemerkenswert

Wir schreiben das Jahr 2020 und – abgesehen dass es aus Gründen speziell ist – gibt es in der Schweiz noch nicht viele Unternehmen, welche auf Markengames setzen. Doch jene, die das machen verzeichnen grosse Erfolge und hohe «Conversion Rates» (Leute, die dann auch wirklich etwas gekauft haben). Eines ist dir aber gewiss, wenn du dir ein Markengame anschaffst: Es ist Bemerkenswert. Da es noch nicht sehr oft gesehen wurde, ist die Aufmerksamkeit höher als bei einer normalen Kampagne mit der man mit Vorteilen wirbt. Es hilft, aus der Masse herauszustechen und bei den Kunden bzw. potentiellen Kunden in positiver Erinnerung zu bleiben.

Conversions (Käufe)

Wie oben schon Erwähnt ist ein grosser Punkt die wirklich getätigten Käufe wegen oder mit Hilfe eines Games. Da der Nutzer sich dem Spiel «verpflichtet» baut er (und indirekt mit der Marke) eine Beziehung auf. Unbewusst wird die Marke zu einem Sympathieträger. Wenn das Game dann auch noch einen Vorteil bringt (Rabatt, Coupon, Ersparnis, ect.) ist der Kunde dann eher gewillt, ein Produkt zu kaufen oder die Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.

User Generated Content

Darauf sind alle aus: Nichts tun und die eigene Marke wird von seinen «Anhängern» verbreitet. Ganz ohne «Nichts tun» geht’s nicht, doch wenn die User etwas lustiges erleben, eine Challenge sehen (ich habe mehr Punkte erreicht als meine Freunde) oder etwas sympathisch finden, teilen nicht wenige gerne ihr Erlebnis auf Facebook oder in einer Instagram-Story. Diese Werbung ist eine der effektivsten und die Spitze des Marketing-Berges. Ein Markengame kann die Gefühle (Lustig, Challenge, Sympathie, ect.) hervorrufen und ggf. so zu einem Multiplikator werden.

Der Gewinn

Alle Menschen gewinnen gerne bei einem Game. Diese Glücksgefühle können noch weiter gestärkt werden, wenn der Kunde dann auch für seine Leistung mit etwas Marken-Relevantem belohnt wird. Hat der Kunde beispielsweise erfolgreich eine Eiswand erklommen hat er es verdient, bei einem Wettbewerb um fünf teure Jacken teilzunehmen. Oder hat er zusätzlich einen Sofort-Preis gewonnen? Wenn die Marke den Kunde für seine Leistung belohnen kann hat der Kunde noch mehr Interesse, diese Einzusetzen.

 

Markengames, die es schon gibt

Das mit den Markengames ist keine Erfindung von mir. Gar nicht, denn weltweit wurden schon sehr viele eingesetzt und es wird auch heute Firmen geben, die sich dafür entscheiden, weil es funktioniert. Bei den Beispielen beschränke ich mich auf Markengames aus der Schweiz oder Marken, die in der Schweiz tätig sind.

Beispiele

Migros Grillitarier „Grill it, win it“

Gametyp: Candy Crush / Gewinn: Verlosung & Geschenkkarten

In der “Grillitarier”-App der Migros wurde seit Sommer 2018 ein Game integriert, welches grundlegend wie «Candy Crush» funktioniert. Bekommt man drei oder mehr Würste/Maiskolben/Fische in eine Reihe, so erhält man Punkte. Mit den Punkten erklomm man eine Leiter und erhielt immer schwierigere, dafür umso lukrativere Levels. Die Top 100 Spieler erhielten 25 Geschenkkarten (Verlosung) der Migros.

 

Coop Bau+Hobby «Schieb die Schubkarre» integriert in Frühlingskampagne

Gametyp: Skill Games / Gewinn: Sofortpreise & Verlosung

Eine Landigpage von Coop Bau+Hobby – welche crossmeidal und grosszügig beworben wurde – beruft den Frühling ein. Auf der kleinen Internetseite werden Aktionen, ein Gewinnspiel und ein Markengame an den Kunde gebracht. Ein Beispiel par excellence, wenn es um das Verbinden von Angeboten, Gewinnspielen und Aktionen geht. Auch sehr schlau: Der ganze Traffic auf einer Seite zu bündeln. So hat man in der Hand, wie der Nutzer die eigene Marke erlebt. (Leider ist diese Landingpage inzwischen offline, ich bin aber überzeugt, dass bald eine nächste kommen wird.. 😉 )

 

Google CrickHit

Gametyp: Sport Game / Gewinne: Ruhm und Ehre

Google hat schon viele sogenannte «Doodle Games» publiziert. Ich habe stellvertretend für alle eines ausgesucht, welches ungefähr in die Reihe passt. Bei diesem Game geht es darum, möglichst gut Cricket zu spielen. Auf ganz simple Art und weise kann man sich so die Zeit vertreiben. Resultate lassen sich auch hier sharen um somit einen Multiplikator-Effekt zu erreichen. Das Game lässt sich immer noch spielen.

Fazit

Markengames lohnen sich. Integriert in eine Kampagne oder als Element an einem Event lohnt es sich, ein solches in Betracht zu ziehen. Games kann man auch günstig herstellen (ab der Stange mit eigenem Corporate Design und vordefinierten Funktionen) oder aber mann kann sie aufwändig Benutzerdefinieren. Welches für deinen Fall lohnenswerter ist, muss in einem Gespräch angeschaut werden.

 

Siehst du für dich einen Anwendungszweck eines Markengames? Falls ja, dann schreibe mir doch eine Mail! Gerne können wir uns auch auf einen Kaffee treffen und anschauen was für dich das Beste wäre.